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Unterweisung in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen (LSM Kurs)

Jeder der im Besitz eines Führerscheins ist musste sie schon machen, jeder der ihn haben möchte braucht eine Unterweisung in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen(LSM Kurs). Glaubt man den Berichten von anderer Fahrschüler, handelt es sich dabei um eine wenig amüsantes „must have“, aber wie ist das eigentlich?

Die nach § 19 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) für die Bewerber um eine Fahrerlaubnis der Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L oder T vorgeschriebene Unterweisung in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen(LSM) nach wird im Volksmund gerne “Erste Hilfe Kurs” oder “LSM-Kurs” genannt. Die Bezeichnung ist Programm und lässt den Inhalt schon erahnen, es handelt sich dabei nicht um eine akademische Graduierung sondern um einen kleinen Einblick in die Arbeit des Rettungsdienstes. Für Bewerber um eine Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE oder D1E ist eine umfassendere Ausbildung in Erster Hilfe vorgeschrieben.

Der Gesetzgeber erachtet ein schweres Auto als mögliche Verletzungsquelle, einen gefährlichen Gegenstand und jeder der damit umgehen möchte, der sollte auch in der Lage sein, einem Menschen zu helfen, wenn er ihn versehentlich verletzt. Bei einem Verkehrsunfall kann es aufgrund der herrschenden Gewalt, Fahrzeugmasse, Geschwindigkeit und dem vergleichsweise zerbrechlichen Mensch, zu teils schweren Verletzungen kommen. Die Aufgabe des Fahrzeugführers ist es nun, die Unfallstelle abzusichern, den Notruf abzusetzen, dem Betroffenen zu helfen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes irgendwie zu überbrücken.

Jeder Unfallort stellt eine Gefahrenquelle dar. Viel besser sieht es schon aus, wenn Sie sich ein bisschen auskennen und wissen, was so gefährlich ist und welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge zu ergreifen sind. Insbesondere bei schweren Verletzungen spielt die Zeit eine wesentliche Rolle, nicht selten ist das Leben des Verletzten bedroht. Bei einer starken Blutung muss die Wunde versorgt werden, wenn der Verletzte in sehr kurzer Zeit viel Blut verliert, kann das zur Bewusstlosigkeit führen. Ein bewußtloser Verletzter kann innerhalb weniger Minuten an seinem eigenen Mageninhalt und/oder seiner Zunge ersticken. Im Sofortmaßnahmen-Kurs lernen Sie einen bewußtlosen Verletzten in die stabile Seitenlage zu bringen, damit die Atemwege frei bleiben. Je nach Schwere der Verletzung kann bei einem Bewußlosen jederzeit ein Atem- oder Herzstillstand eintreten. Sie müssen deshalb den Bewußtlosen laufend kontrollieren und gegebenfalls Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten. Diese Erste-Hilfe-Maßnahmen sind ebenfalls Bestandteil des Kurses.

Durch die erworbenen Kenntnisse über das Verhalten am Unfallort und den lebensrettenden Sofortmaßnahmen gewinnen Sie Sicherheit, aber nicht nur im Straßenverkehr. Auch eine Schnittwunde in der Küche, kann eine starke Blutung verursachen, ein Schlaganfall oder eine Kopfverletzung kann zur Bewusstlosigkeit und ein Herzinfarkt zum Herzstillstand führen. Und wer möchte nicht in der Familie helfen können? Der Mensch toleriert Sauerstoffmangel nur rund 3 Minuten, danach muss man bereits mit Hirnschädigungen rechnen. Der Rettungsdienst benötigt im bundesweiten Durchschnitt ca. 10 bis 15 Minuten um direkt beim Betroffenen zu sein. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes kommt es auf Ihren Einsatz als Ersthelfer an, damit Verletzte am Leben bleiben.